Schlußfolgerungslehre in Erfurter Schulen des 14. Jahrhunderts

Eine Untersuchung der Konsequentientraktate von Thomas Maulfelt und Albert von Sachsen in Gegenüberstellung mit einer zeitgenössischen Position

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ISBN 9789060323663 | EUR 125.00 | USD 188.00
 
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ISBN 9789027284204 | EUR 125.00 | USD 188.00
 
As the title indicates the author presents a contemporary theory of consequence. In so doing he establishes a terminology that enables a description, interpretation and evaluation of medieval theory independently of medieval vocabulary.

In the interest of better understanding the medieval writers the author puts himself in the position of the medieval scholar in Erfurt. The reader learns about the Erfurt schools and the controversal debate on the so-called modi significandi, using only texts that are known to have been available in Erfurt in the first half of the 14th century.

The two tracts, a short epitome of Thomas Maulfelt and a comprehensive volume of Albert of Saxony represent the two most common tracts of this discipline, and are discussed on the basis of questions arising in the introduction. New conclusions can be reached about the scope and the goal of medieval consequence theory which is an original accomplishment of the high Middle Ages and its place in the history of logic.

Der Ankündigung im Titel gehorchend stellt der Autor eine zeitgenössische Theorie zu Schlußfolgerung dar. Somit wird eine Terminologie erstellt, in der — unabhängig von der Fachsprache des Mittelalters – die verschiedenen Ausführungen zur Schlußfolgerungslehre des Spätmittelalters beschreiben, interpretiert und bewertet werden können.

Um die mittelalterlichen Autoren Thomas Maulfelt und Albert von Sachsen zu verstehen, versetzt sich der Autor in die Perspektive eines Scholars im Erfurt der Mitte des 14. Jahrhunderts. Der Leser wird über die Schulsituation in Erfurt unterrichtet, er erfährt von der hitzigen Debatte um die modi significandi und blickt zur weiteren Erläuterung lediglich in solche Schriften, deren Vorkommen für die Mitte des 14. Jahrhunderts in Erfurt belegbar sind.

Anhand von Fragestellungen, die sich aus dem Einleitungsteil ableiten, werden die zwei Traktate, die in Form, Inhalt und Umfang die zwei häufigsten Schrifttypen zur Schlußfolgerungslehre repräsentieren, untersucht. So ergeben sich zur Anwendungreichweite, zur Zielsetzung dieser Disziplin, die eine originäre Leistung des hohen Mittelalters ist, sowie zu ihrem Stellenwert in der Logikgeschichte neue Erkenntnisse.
[Bochumer Studien zur Philosophie, 37]  2003.  x, 264 pp.
Publishing status: Available | Original publisher: B.R. Grüner Publishing Company | Language: German
Table of Contents
Vorbemerkung
ix
Einleitung
1
Was ist eine Schußfolgerung?
5
KonsequentienLehre in der Logikgeschichtsschreibung
40
Studium Generale Erfordense in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts
46
Erfurt — der philosophische Diskurs
49
Ad Personam
56
Die Texte
60
Zum Aufbau der Traktate
65
Über den Zweck dieser Traktate
74
Zur Definition des Untersuchungsgegenstandes Albert
80
Maulfelt
129
Zur Einteilung von Schlußfolgerungen Albert
153
Maulfelt
178
Ergänzungen zu Alberts bisherigen Ausführungen
188
Ergänzungen zu Maulfelts bisherigen Ausführungen
204
Zur Theoretisierung von Schlußfolgerung
210
Schlußbetrachtung
228
Siglenverzeichnis
234
Logiksymbole
235
Verzeichnis der Sekundärliteratur
236
Verzeichnis der Quellen
251
Namensverzeichnis
254
Sachverzeichnis
259
Subjects
BIC Subject: HP – Philosophy
BISAC Subject: PHI000000 – PHILOSOPHY / General
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