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Bärbel Fritz. Was geschah mit Don Pedro Calderón...: Fallstudien zu deutschsprachigen Theaterbearbeitungen dreier Comedias
Tübingen: Gunter Narr, 1994. 277 Seiten ISBN 3-8233-4034-4 DM 78 (Forum Modernes Theater, 14).

Rezensiert von Christiane Nord
Magdeburg

Inhaltsverzeichnis

    Die Autorin hat sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe eines "kontrastiven Übersetzungs- und Kulturvergleichs" (gibt es auch nicht-kontrastive Vergleiche?) die besondere Stellung des spanischen Barockdichters Pedro Calderón de la Barca (1600-1681) innerhalb der ins Deutsche übersetzten fremdsprachigen Theaterliteratur (also etwa gegenüber Shakespeare oder Molière) aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wurden jeweils drei ausgewählte Übersetzungen für das Theater von drei Calderón-Stücken (El Alcalde de Zalamea—"Der Richter von Zalamea", La Dama Duende—"Dame Kobold" und El Principe Constante—"Der standhafte Prinz") sowohl in ihrem Zusammenhang mit der Ausgangskultur als auch in ihren Beziehungen zur Zielkultur (Deutschland und Österreich im 19. und 20. Jahrhundert) untersucht. Dabei werden auch die Entstehungskontexte der Übersetzungen und die Besonderheiten der Inszenierungen einbezogen. Als "Aufhänger" für die Vergleiche dienen Schlüsselkonzepte wie Ehre und Recht (Alcalde ), Liebe und Frauenideal (Dama Duende ) und die Glaubensthematik (Príncipe ).

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