Besprechung
Hanna Risku. Translatorische Kompetenz: Kognitive Grundlagen des Übersetzens als Expertentätigkeit
Tübingen: Stauffenburg, 1998. 294 Seiten ISBN 3-86057-244-X DM 86,-/ÖS 628,-/SFr 78,- (Studien zur Translation, 5).

Rezensiert von Wolfgang Lörscher
Leipzig

Inhaltsverzeichnis

Die hier zu besprechende Monographie basiert auf der Dissertation der Autorin aus dem Jahr 1995. Ihr Ziel ist es, Übersetzen als Laientätigkeit und als Expertenhandeln zu beschreiben und miteinander in Vergleich zu setzen. Dabei gilt Riskus Hauptinteresse der translatorischen Expertenkompetenz. Im Unterschied zu den meisten prozeßanalytischen Forschungen (u.a. Krings 1986; Lörscher 1991) beschränkt sie sich aber nicht darauf, zu untersuchen, was in den Köpfen von Übersetzern vorgeht; sie möchte vielmehr aufzeigen, wie Übersetzer im Kontext einer Situation und einer Gesellschaft ihre komplexe Expertentätigkeit qualitativ hochwertig, sozial verträglich und kognitiv ergonomisch durchführen (S. 11). Darüber hinaus sollen Implikationen für die Didaktik, die Praxis und die Erforschung des Übersetzens einen Gegenstand der Reflexion bilden.

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Literaturangaben

Krings, Hans P.
1986Was in den Köpfen von Übersetzern vorgeht: Eine empirische Untersuchung zur Struktur des Übersetzungsprozesses an fortgeschrittenen Französischlernern. Tübingen: Gunter Narr.Google Scholar
Lörscher, Wolfgang
1991Translation Performance, Translation Process, and Translation Strategies: A Psycholinguistic Investigation. Tübingen: Gunter Narr.Google Scholar