Besprechung
Hans G. Hönig. Konstruktives Übersetzen.
Tübingen: Stauffenburg, 1995. 195 Seiten ISBN 3-86057-240-7 DM 36,80 (Studien zur Translation, 1).

Rezensiert von Luc van Doorslaer
Antwerpen

Hönigs Ausgangspunkt für dieses Buch ist nicht neu. Seitdem so etwas wie eine Übersetzungswissenschaft besteht, hat es auch immer eine (manchmal abgrundtiefe) Kluft zwischen den Theoretikern und den Praktikern, d.h. den Übersetzern, gegeben. Bisher ist es aber den wenigsten gelungen, diese Kluft auch nur teilweise zu überbrukken. Das ist mit Sicherheit auch dadurch bedingt, daß sich sogar innerhalb der jungen Disziplin der Übersetzungswissenschaft schon mehrere Spezialisierungen entwickelt haben. Und Praktiker fühlen sich meistens nicht von Veröffentlichungen angesprochen, die nur einen Aspekt ihrer Arbeit betreffen. Konstruktives Übersetzen dagegen ist eine synthetisierende Veröffentlichung, die sich sowohl mit dem Prozeß, der Didaktik, der Kritik als auch, und zwar ausführlich, mit der Praxis der Übersetzens auseinandersetzt.

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