Das Prinzipienproblem in der Philosophie des Thomas von Aquin

HardboundAvailable
ISBN 9789060322277 | EUR 145.00 | USD 218.00
 
e-Book
ISBN 9789027280718 | EUR 145.00 | USD 218.00
 
[Bochumer Studien zur Philosophie, 1]  1982.  xxxviii, 555 pp.
Publishing status: Available | Original publisher: B.R. Grüner Publishing Company | Language: German
Table of Contents
Abkürzungen
XIX
Vorwort und Zusammenfassung des Gedankengangs
XXIII
Einleitung
1. Der Zusammenhang der Wissensfrage mit Problemen der praktischen Vernunft
1
2. Thomas' Einschätzung der praktischen Vernunft
4
3. Der Primat der theoretischen Vernunft als ein Fall systematischer Reduktion
12
4. Prinzipienbegriff und wahrheitstheoretische Ansätze: Wahrheit als Adäquation und als Implikation des Urteils
23
Erster Teil: Selbständigkeit als Begriff vom Prinzip: Die Substanz
1. Kapitel: Der Beitrag der Urteilstheorie zum Substanzbegriff
1. Zwei Ansätze zum Verhältnis von Satz und Satzteilen bei Thomas
35
2. Genesis und Resultat des Kategorienbegriffs bei Aristoteles
43
3. Bedingungen der Substanzkategorie
49
4. Probleme des Substanz-Akzidens-Verhältnisses
62
5. Priorität der Substanz in der Begriffsbildung
76
2. Kapitel: Einige Aspekte des aristotelischen Prinzipienbegriffs auf platonischem Hintergrund
1. Die Substanz als unabhängiges Früheres: Aristoteles' eigene Chorismosthese
82
2. Substantialität und Beziehung nach Aristoteles und beim späten Platon
91
3. Die Prinzipienfimktion der Substanz in praktischer Perspektive
103
3. Kapitel: Abgrenzung der Prinzipienfrage gegen reflexive und negative Bestimmungen
1. Abwertung der Dialektik gegenüber dem Wissen aus Beweisen
116
2. Wissenstheoretische Reflexion als Aufklärung: der logische Begriff der Begründung
125
3. Relativierende Reflexionen und ihre Entschärfung: Einzelheit und Einfachheit bei Thomas
129
4. Systematische Unterordnung reflexiver Aussagen: der aristotelische Wahrheitsbegriff
134
5. Das Verhältnis des Negativen zum Affirmativen bei Aristoteles: Teilhabe und Entgegensetzung
139
6. Thomas' reflektierte Entgegensetzung von Negativem und Affirmativem: die Welt der Positivität und das bloß subjektive Sein des Nichtseienden
146
7. Zuspitzung der Prinzipienfrage: Reflexionsbestimmungen (Transzendentalien) oder Substanzen?
164
Zweiter Teil: Begründung des Prinzips ‘SUBSTANZ’ aus der Begrenzung des Wissenschaftlichen Diskurses
1. Kapitel: Aristoteles' logischer Rahmen für die wissenstheoretische Grenzziehung durch den Prinzipienbegriff
1. Legitimation einzelner wahrer Aussagen durch konventionelle Wesensprädikate
183
2. Alltägliches Erkennen als Voraussetzung der wissenschaftlichen Wahrheit
188
3. Wissenschaftliche Begriffsbildung aus dem gängigen Sprachgebrauch
194
4. Bedingungen für Wissen
201
5. Die Priorität der ersten Prämissen als relative Unabhängigkeit
210
2. Kapitel: Die theoretische Realisierung von Unmittelbarkeit im Begriff der Prinzipienerkenntnis
1. Unbedingte Geltung und dialektische Prüfung der ersten Prämissen: zwei Begriffe von Vernunft bei Aristoteles
221
2. Erkenntnis und Stellenwert der apriorischen Prinzipien allen Wissens
232
3. Die unmittelbare Erkenntnis spezifischer Prämissen im Kontext einer Theorie des Erkenntnisprozesses überhaupt
242
3. Kapitel: Substantialität als Prinzip der Erfahrungsurteile und des wissenschaftlichen Begründens bei Aristoteles
1. Das Realitätsbewußtsein der Erfahrung als Grundlage für Wissen
297
2. Begrenzung als Notwendigkeit praktischer Vernunft
302
3. Substantialität als Implikation des apriorischen Widerspruchsprinzips
306
4. Der normative Charakter des aristotelischen Wesensbegriffs
313
5. Das Kategorienschema als theoretische Bedingung wissenschaftlicher Beweise
317
Dritter Teil: Alternative Ansätze in der Prinzipientheorie
1. Kapitel: Selbstbewußtsein als ein Moment des Wahrheitsbegriffs
1. Die ‘innere Rede’ als Wahrheitsinstanz: ein Motiv der Anamnesistheorie des Wissens bei Aristoteles
329
2. Reflexivität des Urteils als Bedingung für Wahrheit und Irrtum bei Thomas
335
2. Kapitel: Die Transzendentalien als die Wahrheit der Gegenstände und die materielle Bestimmtheit der Welt
343
1. Wahrsein als eine Bestimmung in der rationalen Struktur der Transzendentalien
343
2. Vervollkommnung der materiellen Gegenstände durch ihr Erkanntwerden: die Problematik eines transszendentalen Moments in Thomas' Erkenntnistheorie
348
3. Materie als Inbegriff einer der Erkenntnis entgegenstehenden Realität und die in den Transzendentalien gedachte Struktur
360
4. Unterscheidung von kategorialen und transzendentalen Prinzipien (Einheit und Vielheit)
375
3. Kapitel: Gewißheit der Erkenntnis als Leitgedanke der aristotelischen Wissenstheorie
1. Vergewisserung über Wahrheiten durch Wahrnehmung und wissenschaftliche Begründung
381
2. Das Selbstbewußtsein der Vernunft in den apriorischen Prinzipien als Grund aller Gewißheit
385
3. Die Unableitbarkeit der spezifischen Prämissen aus der Selbstgewißheit der Vernunft und der Rekurs auf die Erfahrung von Substanzen
388
4. Kapitel: Thomas' Ideal gewisser Erkenntnis
1. Vergewisserung durch Deduktion aus unmittelbarer Vernunfteinheit
391
2. Thomas' Begriff von Gewißheit als einem Bewußtseinsmodus: unverrückbares Anhängen und erzwungene Zustimmung
398
3. Bedingungen notwendiger Zustimmung: Evidenz des Objekts, intellektuelle Anschauung und intelligibles Licht
406
5. Kapitel: Thomas' Beziehung der Transzendentalien auf den Seinsbegriff (Ver. I 1) in vernunfttheoretischer Perspektive
1. Die Transzendentalien als eine Alternative der platonischen Sprachtheorie zum aristotelischen Prinzipienbegriff
415
2. ‘Seiendes’ als Inbegriff der Urteilsform und als nichtsubstantielles Prinzip bei Thomas
421
3. Noch einmal das Früher-Später-Schema: ein bloßes Anwendungsmodell für die ‘größten Gattungen’ Platons?
427
4. Thomas' Relativierung der Definitionslogik: Begriffsbildung durch immanente Einschränkung von Sein
432
5. Die Grenze in Thomas' Reflexion auf die Logik des Seinsbegriffs: Fehlen einer alternativen Vernunftform für spezielle Sachbestimmungen und für das Nichtsein
437
6. Kapitel: Thomas' Entwurf einer Struktur von Transzendentalien als Antwort auf die Frage nach dem Prinzip von Unterschieden (In Trin. IV 1)
1. Aristoteles' Erklärung des Prädikats ‘verschieden’ und Thomas' Reduktion aller Unterschiede auf die Entgegensetzung von Affirmation und Negation
445
2. Thomas' logische Analyse einfacher Unterschiede und identischer Bestimmtheit auf dem Hintergrund des aristotelischen Theoriemodells
454
3. Revision des Seinsbegriffs angesichts der Frage nach einem Unterscheidungsprinzip
466
4. Voraussetzungen und Schwierigkeiten einer sprachphilosophischen Interpretation des Distinktionsbegriffs
476
5. Die logische Form von Urteilen als Grund für Unterschiede
488
6. Zwei Tendenzen in der Vervollständigung der transzendentalen Struktur der Distinktion: Reflexion auf beanspruchte Bedingungen und Aufstellen einer linearen Begriffsordnung
513
7. Thomas' Prinzipienbegriff, ein sich selbst relativierender Aristotelismus
521
Quellen- und Literaturverzeichnis
525
Personenregister
532
Sachregister
535
Cited by

Cited by other publications

Haren, Michael
1992.  In Medieval Thought,  pp. 145 ff. Crossref logo
Haren, Michael
1992.  In Medieval Thought,  pp. 161 ff. Crossref logo

This list is based on CrossRef data as of 27 september 2019. Please note that it may not be complete. Sources presented here have been supplied by the respective publishers. Any errors therein should be reported to them.

Subjects
BIC Subject: HP – Philosophy
BISAC Subject: PHI000000 – PHILOSOPHY / General
U.S. Library of Congress Control Number:  83103700